Applikationen

Wo andere aufhören, fangen wir an !

Die Firma UNGLAUBE ist in allen Industriezweigen vertreten und verfügt somit über das Know-how technologisch verschiedene Lösungen für Ihre Aufgabe anbieten zu können. Im folgenden haben wir für Sie unterschiedliche Applikationen zusammengestellt um Ihnen einen kleinen Einblick in unsere tägliche Arbeit zu geben. Wir freuen uns auf Ihre Aufgabe, die wir gemeinsam mit Ihnen lösen werden.

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  • Unterschiedliche Anforderungen an die Identifikation
  • DataMatrix, Klarschrift, Mustererkennung, ...
  • Verschiedene Industriebereiche
  • Bilder sind aus realen Anwendungen
  • Prozessraten > 99 %
  • Maschinensteuerung, Bauteilrückverfolgung, Qualitätssicherung, ...

DataMatrix und Bildverarbeitung

Beispielbilder aus unterschiedlichsten Applikationen für Sie zusammen gestellt.

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unterschiedlichste-bauteile-mit-dmc-unter-schwierigen-umgebungsbedingungen
  • DMC auf Rohteil sowie auf vorbereiteten Flächen
  • Unterschiedliche Hintergründe: hochglänzend bis schwarz gefleckt
  • Emulsions- oder ölverschmutzte, sowie trockene Bauteile
  • DMC gelasert und auch genadelt
  • Datenanbindung über Profinet, Profibus, RS232, ...
  • Maschinensteuerung mittels DMC

DPM Codierungen in der Automobilindustrie

Seit vielen Jahren wird der Data Matrix Code zur eindeutigen Identifikation von Bauteilen in der Automobilindustrie eingesetzt. Um eine 100% Bauteilrückverfolgbarkeit zu gewährleisten wird der Code im DirectPartMarking Verfahren aufgebracht. Die hierbei gebräuchlichsten Verfahren sind das Nadelprägen und die Lasermarkierung. Trotz des langjährigen Einsatz des DataMatrix als Direktmarkierung, ist das Auslesen auf den unterschiedlichen Bauteilen eine Anforderung die nur wenige Lesegerätehersteller prozesssicher realisieren können. Unsere Kernkompetenz liegt exakt in diesem Bereich. Wo andere aufhören, beginnen wir erst mit unserer Arbeit. Die DataMatrix Systeme der Firma UNGLAUBE finden weltweiten Einsatz und zeichnen sich durch höchste Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. In folgender Abbildung werden unterschiedliche Bauteile mit Codierung gezeigt.

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Deutlich zu erkennen sind die unterschiedlichen Qualitäten der Codierung. Hinzu kommen noch Störgrößen der Umgebung wie veränderte Hintergrundbeschaffenheit, Emulsionen, Beschädigungen der Oberfläche, usw. Weitere Anforderungen des Kunden wie Profinet, Profibus, Ethernet oder eine direkte Anbindung an die bestehende Datenbank müssen berücksichtigt werden. Die Automobilindustrie setzt hier Maßstäbe, vor allem dann, wenn es nicht nur um Bauteilrückverfolgbarkeit sondern um die Steuerung von kompletten Bearbeitungszentren geht. Hierbei sind auf der Fördertechnik verschiedene Bauteile zu finden die unterschiedliche Bearbeitungen benötigen. Durch den DataMatrix Code wird eindeutig der Typ des Bauteiles vorgegeben. Das übergeordnete Produktions-Planungs-und Steuerungssystem leitet dann den für das Bauteil notwendigen Bearbeitungsschritt ein. Durch die Verkettung der einzelnen Zentren ist es unbedingt erforderlich eine hohe Leserate zu gewährleisten, da es ansonsten zu kostspieligen Stillstandzeiten kommt. Das Schema dieser Anwendung zeigt das folgende Bild.

Software, Hardware und der entsprechende Service - alles aus einer Hand - mehrfach gelöst - Sie haben eine vergleichbare oder komplett neue Anforderung - Sprechen Sie mit uns - und Sie erhalten von uns Ihre maßgeschneiderte Lösung.

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  • Kommunikation über OPC DataMatrix Applikationsschema für Solarmodulfabriken
  • Verwaltung von über 18 stationäre DMC Systeme und Handsysteme
  • Server – Client – Architektur
  • Lesen in Bewegung
  • CO2 Laserbeschriftung auf Glas
  • Lesen von DMC auf Glas und auf spiegelnde Flächen

Solar-Modulfabriken setzen auf DataMatrix Code

Traceability ist in allen Industriezweigen inzwischen ein sehr wichtiges Thema. Die Bauteilrückverfolgbarkeit ist nach dem Verkauf von Produkten ein wichtiges Arbeitsmittel um zum Beispiel im Gewährleistungsfall Rückschlüsse auf die Produktionsparameter zu erhalten. Die Firma UNGLAUBE liefert hier nicht nur die Lesegeräte, sondern ist vielmehr Allrounder für das Gesamtkonzept. Nicht nur in Europa sondern auch in China werden unsere Konzepte mit Erfolg eingeführt. Am Anfang des Prozesses werden die Module mit einem CO2 Laser beschriftet. Die noch komplett durchsichtigen Module, vergleichbar mit einer Glasscheibe, werden dann im Vorbeifahren über unsere Leseköpfe erfasst und der Lebenslaufzyklus des Produktes beginnt. Mit dem menschlichen Auge kaum zum Erkennen, ist der aufgebrachte DMC kein Problem für die DMRe2u Systeme aus dem Hause UNGLAUBE. Auch in den Nachfolgeprozessen bei denen die Module bereits hochverspiegelt sind, ist immer ein prozesssicheres Lesen gewährleistet.

Des weiteren ist es nun möglich zu jedem Zeitpunkt zu erkennen, wo sich das Modul während der Produktion gerade befindet. Dies gewährleistet eine moderne Server-Client Architektur aus unserem Hause. Als Kommunikatiosbasis mit dem übergeordneten "Manufacturing Execution System" dient OPC. Hierfür wurden eigens dafür entwickelte Dienste von uns eingesetzt. Das Funktionsprinzip des Konzeptes zeigt folgende Abbildung. 

Gerne realisieren wir auch für Sie gleiche oder ähnliche Aufgabenstellungen. Möchten Sie mehr erfahren oder benötigen auch Sie eine Lösung, freuen wir uns sehr über Ihren Kontakt.

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  • Temperaturen über 500°C
  • SQL Datenbank für Bauteilrückverfolgung (alle Produktionsdaten)
  • Manuelle Beladung von Motorteilen mit DMC Funkscanner
  • Automatische Verknüpfung der Bauteildaten mit den Produktionsdaten
  • DPM Codierungen unterschiedlicher Lieferanten
  • Datenbankverbindungen zwischen Access, Paradox und SQL

Bauteilrückverfolgbarkeit über permanente Palettenbeschriftung mittels DMC für Härteofenbetrieb

Im Härteofen herrschen Temperaturen von 500° und mehr. Auch hier ist die Bauteilrückverfolgbarkeit ein wichtiges Thema um bei Reklamationen Rückschlüsse über die durchgeführten Prozesse zu erhalten. Die Firma UNGLAUBE hat hier eine Lösung entwickelt, die es gestattet auch bei extremen Umgebungsbedingungen einen Datenträger auf die mit Bauteilen beladenen Paletten aufzubringen. Die Beladung der Bauteile selbst erfolgt mittels eines Funkhandscanners für 2D Codierungen. Die direkt auf die Bauteile aufgebrachte DataMatrix wird beim Beladen mit dem Handscanner eingelesen. Am Anfang der Beladung wird die mit einem gebohrten DataMatrix Code versehene Palette gescannt, um somit alle Bauteile mit der Palette zu verheiraten. Für die Palettenbeschriftung wurden eigens dafür hergestellte V2A Plättchen mit einem DataMatrix Code verwendet.

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Die Datenträger wurden direkt auf die Paletten geschweißt und halten somit extremen Bedingungen wie die hohen Temperaturen im Härteofen oder auch den Crash mit einem Stapler stand. Auch bei Verformungen aufgrund von starken mechanischen Beanspruchungen sind die DataMatrix Codes mit unserem DMRe2u Lesesystemen noch problemlos lesbar.

Um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten wurde eine eigens dafür programmierte Schnittstelle zu den Paradox Ofendaten entwickelt und direkt in die von uns erstellte Software implementiert. Alle gesammelten Prozessdaten werden in eine SQL Datenbank geschrieben. Somit verbindet die Software TraceDMC nicht nur unterschiedliche Datenbanken wie Paradox, Access und SQL sondern steuert auch den kompletten Betriebsablauf und gibt entsprechende akustische und visualisierte Rückmeldungen an den Bediener.

 Konzeptplanung, Schnittstellenbestimmung und Optimierung der Arbeitsabläufe alles aus einer Hand ist auch heute noch eine der effizientesten Umsetzungsmethoden die wir auch gerne bei Ihrer Aufgabenstellung übernehmen.

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  • Mustererkennung mittels lernfähiger Algorithmen
  • IO/NIO Unterscheidung zum Steuern der Nachfolgeschritte
  • Strukturbasierte Erkennung aller eingelernter Muster
  • Verschiedene Schnittstellen wie Profibus, Profinet, ...
  • Einfachste Bedienung nach unserem "Easy to use" Prinzip
  • Lauffähig auch unter Windows NT, Framework 1.0

Erkennung von gestempelten Muster zur Dichtprüfungsbestimmung

Vor allem in der Automobilindustrie gibt es viele Bauteile die auf Dichtigkeit geprüft werden. In dieser Applikation wurden Kurbelwellengehäuse nach einer Dichtprüfung mit einem Stempel versehen, damit nur geprüfte Teile in den Produktionsablauf gelangen. Die Muster werden durch Einlernen in B O N E S vorgegeben. B O N E S ist unsere strukturbasierte Softwareerkennung die es gestattet beliebige Muster zu trainieren. Die IO/NIO Entscheidung wird auf Vorhandensein der jeweiligen Muster getroffen. Das Muster wird in kompletter 360° Rotation erkannt und kann verschiedene Ausprägungen haben. Der Stempel selbst unterliegt einem Verschleiss, daher ist es notwendig das Muster auch noch bis zu einem bestimmten Qualitätsgrad als gut zu bewerten.

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Die professionelle Bildaufnahme wird wie bei allen unseren Bildverarbeitungsprodukten mit der DMRe2u Lesetechnik durchgeführt. Die hochqualitative Lesetechnik aus dem Hause UNGLAUBE sorgt auch bei dieser und vielen anderen Bildverarbeitungsapllikationen für höchste Zuverlässigkeit. Die Software wurde unter dem FrameWork 1 entwickelt und ist somit nicht nur unter Windows XP, Windows 7 sondern auch noch unter Windows NT lauffähig.

Nicht nur "Matching" auch alle anderen Aufgaben der Bildverarbeitung wie zum Beispiel: Barcode, DataMatrix, OCR, OCV, ... können von uns für Sie gelöst werden. Wir freuen uns auf Ihre Vision Anforderung und beraten Sie auch gerne direkt bei Ihnen vor Ort. Anruf genügt! 

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  • Windowsbasierte Systeme mit Profinet
  • Nutzung der vorhandenen Ethernet Schnittstelle
  • Keine zusätzliche Hardware erforderlich
  • Einfachste Einbindung in bestehende Profinet Netzwerke
  • Minimaler Konfigurationsaufwand
  • Für alle Windowssysteme einsetzbar

Profinet Einrichtung für Windows-Systeme in Rekordzeit

Ähnliche Artikel erschienen im: AlexanderVerlag.at GmbH, Austromatisierung 6|2013 28. August, Titel: Implementieren leicht gemacht, Seite 65 - 67 TeDo-Verlag GmbH, SPS-Magazin 9|2013, Titel: Schnelle Profinet Device-Implementierung unter Windows, Seite 44 - 46

Schnelle PROFINET Device-Implementierung in Windows-Umgebung

In der Automobilindustrie wird der Ruf nach der Unterstützung einer implementierten PROFINET-Schnittstelle immer lauter. Um diese Forderung zu erfüllen, entschied sich die Firma Unglaube bei ihrem DataMatrix-Code-Lesesystem für den Einsatz des PROFINET-Stacks von Softing. Dadurch sichert sich das Unternehmen nicht nur einen wichtigen Markt, sondern ist auch bestens für weitere Produktinnovationen aufgestellt.

In der Automobilindustrie ist heutzutage die lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Bauteile und Komponenten selbstverständlich. Als einer der führenden Anbieter von Strichcode- und DataMatrix-Code-Lesesystemen pro- duziert die Firma Unglaube aus Massenhausen hochwertigste Hardware- und Software-Lösungen für den Einsatz im industriellen Bereich, unter anderem speziell auch für die Automobilindustrie. Bei vielen Automobilherstellern wird schon seit Jahren der DataMatrix-Code im Anwendungsbereich Direct Part Marking (DPM) verwendet. Damit wird die eindeutige Identifikation aller Bauteile ermöglicht und die gewünschte 100-prozentige Rückverfolgbarkeit gewährleistet. Da der DataMatrix-Code mit Hilfe unterschiedlicher Verfahren, zum Beispiel durch Nadelprägen oder durch Lasermarkierung, auf den Bauteilen aufgebracht wird, stellt das prozesssichere Lesen der Markier- ungen eine besondere Herausforderung an das eingesetzte Lesegerät dar. Darüber hinaus beeinträchtigen unter- schiedliche Qualität der Codierung oder Störgrößen der Umgebung, wie zum Beispiel veränderte Hintergrundbe- schaffenheit, Emulsionen oder Beschädigungen der Oberfläche die Erkennungsleistung (siehe Abbildung 1). Einsatz finden die DataMatrix-Code-Lesesysteme von Unglaube auch in hochkomplexen Anwendungen wie zum Beispiel der Steuerung kompletter Bearbeitungszentren. Hierbei müssen verschiedenste Bauteile an Hand ihres DataMatrix-Codes identifiziert werden. Mit diesen Informationen koordiniert das übergeordnete Produktions- planungs- und -steuerungssystem dann die nächsten Bearbeitungsschritte. Bei der Verkettung von mehreren Bearbeitungszentren sind sehr hohe Leseraten gefragt, damit kostspielige Stillstandzeiten vermieden werden.

Abbildung 1: Qualitätsunterschiede der Markierungen auf den gekennzeichneten Bauteilen und Störgrößen der Umgebung stellen hohe Anforderungen an die Erkennungsleistung des DataMatrix-Code-Lesesystems.

Durch seine langjährige Erfahrung mit DataMatrix-Code-Lesesystemen hat die Firma Unglaube immer die richtige Lösung für seine Kunden parat. Da sich die hauseigenen Lesesysteme nicht nur durch höchste Be- triebssicherheit sondern auch durch besondere Zuver- lässigkeit und Langlebigkeit auszeichnen, werden Unglaube-Produkte heute weltweit in der Automobilindustrie verwendet. Ein Schlüsselprodukt ist das DataMatrix-Code-Lesesystem SmartCam DMRe2u Currera, das die Hardware eines intelligenten Kamera- systems mit der Dekodier-Software DMRe2u für eine dynamische Bildvorverarbeitung kombiniert. Da es als eines der besten Lesegeräte für Data-Matrix-Code auf dem Markt gilt, kommt es auch bei einem großen deutschen Automobil- hersteller der Premiumklasse im Bereich der vollautomatischen Fertigung von Zylinder- köpfen und Kurbelwellengehäusen zum Einsatz.

PROFINET-Implementierung als Kundenanforderung

Mit zunehmender Akzeptanz von PROFINET im industriellen Bereich wird die Unterstützung des Industrial Ethernet-Protokolls auch immer stärker von der Automobilindustrie gefordert. Diesem Bedarf folgend, setzte sich die Firma Unglaube mit dem Thema PROFINET auseinander. Die Herausforderung: Das DataMatrix-Code-Lesesystem SmartCam DMRe2u Currera verfügt zwar über verschiedene Anschlüsse wie zum Beispiel RS232, Digital IO oder Ethernet, das Protokoll PROFINET selbst wird aber nicht unterstützt. Zunächst kombinierte die Firma Unglaube deshalb das Lesegerät mit einem entsprechenden Protokollkonverter.

Abbildung 2: DataMatrix-Code-Lesesysteme SmartCam DMRe2u Currera der Firma Unglaube in der Einsatzum- gebung eines Automobilherstellers.

Allerdings wurde dieser Lösungsansatz vom Kunden nicht lange akzeptiert. Erhöhter Wartungsaufwand, kom- pliziertere Bedienung und zusätzliche Kosten sprachen dagegen. Letztendlich gab es für das Unternehmen nur zwei Möglichkeiten zu reagieren: Weiterhin die Lesegerät-Protokollkonverter-Kombination anzubieten mit der Konsequenz Kunden an den Mitbewerb zu verlieren und dadurch erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen oder aber das DataMatrix-Code-Lesesystem SmartCam DMRe2u Currera mit einer PROFINET-Schnittstelle auszustatten und bei neuen Kundenprojekten wieder ganz vorne mitzuspielen. Angesichts dieser Alternativen entschied sich Unglaube natürlich für die PROFINET-Integration. Allerdings wurde dieser Lösungs- ansatz vom Kunden nicht lange akzeptiert. Erhöhter Wartungsaufwand, kompliziertere Bedienung und zu- sätzliche Kosten sprachen dagegen. Letztendlich gab es für das Unternehmen nur zwei Möglichkeiten zu reagieren: Weiterhin die Lesegerät-Protokollkonverter-Kombination anzubieten mit der Konsequenz Kunden an den Mitbewerb zu verlieren und dadurch erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen oder aber das DataMatrix-Code-Lesesystem SmartCam DMRe2u Currera mit einer PROFINET-Schnittstelle auszustatten und bei neuen Kundenprojekten wieder ganz vorne mitzuspielen. Angesichts dieser Alternativen entschied sich Unglaube natürlich für die PROFINET-Integration.

Entscheidung für PROFINET Device-Stack von Softing

Die Suche nach einem Technologiepartner erfolgte streng unter der Maßgabe, dass der PROFINET-Stack als reine Software-Implementierung innerhalb des Windows-Betriebssystems des DataMatrix-Code-Lesesystems und ohne zusätzliche Schnittstellenkarte lauffähig sein sollte. Da zudem das nächste Kundenprojekt zeitnah anstand, musste die PROFINET-Schnittstelle innerhalb von nur vier Wochen realisiert werden. Und natürlich sollten die Kosten für die Entwicklung in einem akzeptablen Rahmen liegen. Nach intensiver Marktanalyse entschied sich die Firma Unglaube für den Einsatz des PROFINET Device-Protokoll-Stacks der Firma Softing Industrial Automation. Der Hauptgrund für diese Entscheidung war die Tatsache, dass Softing den Stack aufgrund seiner flexiblen und leicht portierbaren Architektur bereits für den sofortigen Einsatz in einer Windows-Umgebung anbieten konnte. So waren die Voraussetzungen für die Integration in das DataMatrix-Code-Lesesystem schon erfüllt und eine aufwendige Anpassung und Portierung entfiel. Weiterhin positiv wirkten sich die Möglichkeit der Nutzung des Stacks auf Einzellizenzbasis und damit das gute Preis-/Leistungsverhältnis sowie die bereits gemachten guten Erfahrungen mit anderen Softing-Produkten auf die Entscheidung aus. Schlussendlich trug auch die örtliche Nähe zu Softing zur Entscheidung bei.

Abbildung 3: Der PROFINET Device-Protokoll-Stack von Softing ist für den Einsatz in einer Standard-Windows-Betriebssystemumge- bung vorbereitet. Die Anbindung der Anwendung kann über verschiedene Schnittstellen erfolgen.

In einer Windows-Betriebssystemumgebung kann der PROFINET Device-Protokoll-Stack von Softing über verschiedene Schnittstellen in eine Anwendung ein- gebunden werden (siehe Abbildung 3). Die Firma Unglaube entschied sich für die Verwendung des Simple Device Application Interfaces (SDAI), da diese Schnitt- stelle protokollunabhängig und damit auch unabhängig von der PROFINET-Implementierung ist. Sie kann deshalb ohne detaillierte PROFINET-Kenntnisse eingesetzt werden. Dabei nutzt SDAI eine schlanke Architektur und ermöglicht die Realisierung der Geräteinitialisierung sowie des eigentlichen Datenaustauschs mit nur wenigen Funktionsaufrufen (siehe Abbildung 4). Zudem kann die SDAI-Schnittstelle aufgrund ihrer Abstraktion von der eigentlichen Implementierung neben der PROFINET-Unterstützung auch zur Anbindung weiterer Industrial Ethernet-Protokolle durch eine einheitliche Anwendung genutzt werden.

Erfolgreiche PROFINET-Implementierung

Abbildung 4: Mittels SDAI-Schnittstelle ist die Industrial Ethernet-Kommunikation einfach zu realisieren. Neben Funktionen zur Konfiguration, zum zyklischen Daten- austausch und zur Beendigung der Kommunikation unter- stützt SDAI auch die Bearbeitung asynchroner Ereignisse des Protokoll-Stacks wie zum Beispiel azyklisches Lesen und Schreiben.

Für die schnelle Implementierung der PROFINET-Schnittstelle konnte die Firma Unglaube eine Beispielanwendung mit passenden Aufrufen der einzelnen SDAI-Funktionen nutzen. Nach einer Einweisung durch Softing wurde darauf aufsetzend in kürzester Zeit die Anwendung des DataMatrix-Code-Lesesystems SmartCam DMRe2u Currera entwickelt. Anschließend stand der gemeinsame Funktionstest an, der zügig erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die reibungslose Umsetzung beruhte vor allem auf der effizienten und guten Zusammenarbeit der jeweiligen Projektteams bei Unglaube und Softing.

In der Zwischenzeit wurde die PROFINET-Implementierung des Lesegeräts bereits einige Male in den Werken des Automobilherstellers installiert. Darüber hinaus wird aktuell eine komplett neue Fertigung auf Basis der PROFINET-Implementierung realisiert.

Als Ergebnis des PROFINET-Projekts kann die Firma Unglaube nun eine Lösung mit einfachster Bedienung anbieten, die alle Kundenanforderungen erfüllt. Externe Geräte, die zusätzliche Kosten verursachen, werden nicht mehr benötigt. Damit wurde das Kunden-/Lieferantenverhältnis gefestigt und der Produktumsatz gesteigert. Richard Albrecht, Entwicklungsleiter bei der Firma Unglaube, zieht eine positive Bilanz: „Durch die schnelle Durchführung der Implementierung gemeinsam mit der Firma Softing ist es uns gelungen, unsere Kunden in diesem wichtigen Produktsegment zu halten. Weiterhin hat sich mit diesem Lösungsansatz für uns die Möglichkeit ergeben, auch andere Windows-basierte Produkte mit einer PROFINET-Schnittstelle auszustatten. Wir sehen daher positiv in die Zukunft und sind davon überzeugt, mit unseren Produkten auch weiterhin auf dem Markt zu punkten.“  

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  • Personalisierte Barcodearmbänder
  • Datenbank zur Personenbestimmung
  • automatische Zuordnung der Fotos über mobile Barcodescanner
  • Fotonachbearbeitung anhand Exif Informationen
  • Minimierung des Arbeitsaufwandes
  • nur 2 Basisstationen für gleichzeitigen Betrieb von 10 Scannern

Personalisierung von Fotos mittels Barcode

Als Aufgabe galt es Fotos, die auf einem Apothekenevent in der Schweiz gemacht wurden zu personalisieren. Um diese Aufgabe zu lösen, bekam jeder Gast ein Kontrollarmband mit einem Strichcode. Ursprünglich war geplant diese Armbänder in einer Druckerei zu personalisieren. Aufgrund der sehr knappen Zeitvorgabe für die Projektrealisierung war dies jedoch nicht möglich.

Statt dessen wurden die Armbänder nach Kundenvorgabe gefertigt. Statt des Barcodes wurde ein weißes Feld hinterlassen. Die Firma Unglaube realisierte den Druck des Barcodes im Thermotransferverfahren. Hier wurde auf jedes weiße Feld auf dem Kontrollarmband mittels Hitze eine Folie mit Barcode der eine eindeutigen Nummer beinhaltet aufgebracht. Im Vorfeld wurde jeder Nummer mittels Excellisten ein Name und eine Apotheke zugeordnet. Die geladenen Gäste erhielten dann im Eingang der Eventveranstaltung ihr personalisiertes Armband. Für eventuelle Gäste die im Vorfeld nicht namenlich erfasst werden konnten, wurde nur eine Nummer aufgedruckt. Diese Nummer wurden dann noch während des Events mit dem Namen verknüpft. Hierfür stand eine Datenbankanwendung der Firma UNGLAUBE zur Verfügung.

Quelle: Adcom Event AG

Nachdem alle Gäste mit einem Armband ausgestattet wurden, fand innerhalb des Events eine große Fotografierveranstaltung statt. Hierbei wurde das Barcode-Armband jedes Gastes mittels eines mobilen Handscanners eingelesen. Aufgrund des hohen Gästeaufkommens gab es insgesamt 10 Fotoboxen, die alle mit einem Handscanner ausgestattet waren. Um die Parallelisierung der Scanner zu gewährleisten wurden je 5 Handscanner an einer Basistation verbunden. Das Datenaufkommen wurde dann direkt in einer Software aus dem Hause Unglaube verarbeitet. Die Fotots wurden nach dem FiFo Prinzip und durch die vorhandenen Exif-Informationen der vorhandenen Bilddateien automatisch dem gelesenen Strichcode zugeordnet.

Quelle: Adcom Event AG

Nach dem Event wurde anhand des Inhaltes im Barcode noch eine Webanwendung geschaffen. Hier war es für alle Gäste möglich, anhand der eindeutigen Nummer die als Klartext unter dem Strichcode stand sein eigenes Foto im Internet zu downloaden.

Gerne realisieren wir auch für Sie gleiche oder ähnliche Aufgabenstellungen. Möchten Sie mehr erfahren oder benötigen auch Sie eine Lösung, freuen wir uns sehr über Ihren Kontakt.