


Transmitter + Responder = Transponder
Der passive Transponder besteht aus einem Gehäuse, einer Antenne, einem analogen Schaltkreis zum Empfangen und Senden, sowie einem digitalen Schaltkreis und einem permanenten Speicher. Dieser Transponder bezieht seine Energie aus den empfangenen Funkwellen. Die Reichweite dieser Transponder beträgt deshalb nur wenige Millimeter bis einige Zentimeter.
Beim aktiven Transponder wird zur Energieversorgung des Mikrochips eine integrierte Batterie verwendet. Der weitere Aufbau ist identisch mit dem der passiven Transponder. Um die Lebensdauer der Batterie zu erhöhen, befinden sich diese Transponder im Ruhemodus und werden erst durch ein Erregersignal aktiv.
LF (Low Frequency)
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sind Frequenzen zwischen 120 und 134kHz. Diese Frequenzen durchdringen die meisten Materialen und liefern konstante Ergebnisse im gesamten Lesebereich. Dieser Frequenzbereich darf weltweit ohne Einschränkungen eingesetzt werden. LF-Transponder können aufgrund der baulichen Bestimmungen nicht als Etikett ausgeführt werden. Es können je nach Frequenz Lesereichweiten bis zu 1 m erreicht werden.
Standards: ISO 11784, ISO 11785, ISO 14223-1, ISO 14223-2, ISO 18000-2, DIN 30745
HF (High Frequency)
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arbeitet mit einer Frequenz von 13,56 MHz. Auch diese Frequenzen durchdringen die meisten Materialen und haben wie im LF- Bereich einen sehr homogenen Lesebereich. Die antikollisionsfähigen Transponder haben eine Reichweite von bis zu 1,2 m. Die Beeinflussung von
Metall im Umfeld des Transponders ist höher wie im LF Bereich.
Standards: ISO/IEC 14443, ISO/IEC 15693, ISO/IEC 18000-3
UHF (Ultra High Frequency)
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arbeitet mit unterschiedlichen Frequenzen und Sendeleistungen. In Europa werden 2 Watt bei 868MHz und in den USA
4 Watt bei 915MHz verwendet. Die UHF-Funkwellen durchdringen nicht alle Materialien, insbesondere Flüssigkeiten und Eis sind problematisch. Die Transponder werden auf unterschiedliche Materialen abgestimmt, um die Reichweite auf bis zu 7m und mehr zu optimieren. Die guten Antikollisions-Eigenschaften und die schnelle Datenübertragung gehören zu weiteren Merkmalen in diesem Frequenzbereich.
Standards: ISO/IEC 18000-6
Transponder sind unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Schmutz, Feuchtigkeit, Temperaturen, Chemikalien usw. Sie benötigen keinen Sichtkontakt zum Lesegerät, deshalb können Sie an Produkten auch versteckt angebracht werden. Des weiteren besitzen Sie eine eindeutige Seriennummer, die es weltweit nur einmal gibt: die sogenannte UID (Unique Identifier ). Ein weiterer Vorteil gegenüber handelsüblicher Codierungen wie dem Barcode ist die Pulkfähigkeit und damit die Möglichkeit zum gleichzeitigen Erfassen meherer Transponder. Durch die Fähigkeit, das Medium wiederzubeschreiben, ergeben sich eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeit und man verfügt über einen Datenträger mit austaschbarem Dateninhalt.

Ein RFID-System besteht immer aus einem Transponder, einer Antenne und einem Leser. Je nach Anforderung des Kunden werden Standard-Transponder oder speziell für seine Aufgabe entwickelte Transponder benötigt. Das Lesegerät übernimmt die Kommunikation mit dem Transponder und sorgt für die notwendigen Schreib- und Lesezugriffe. Des weiteren verfügt der Leser über die notwendigen Schnittstellen, damit das RFID-System mit Ihrem übergeordneten System wie PPS, ERP, DBMS usw. kommunizieren kann.
Unsere Aufgabe ist die Lösung Ihrer Anforderungen. Gerne beraten wir Sie rund um das Thema RFID. Nennen Sie uns Ihre Aufgaben und Wünsche und wir liefern Ihnen das fertige Konzept. – Wir freuen uns auf Sie!